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Tag der Deutschen Einheit
Als Michael Köster beim ersten Junior Carping im Jahr 2000 Patrick Scupin als Teilnehmer in seiner Gruppe hatte, konnte noch keiner ahnen was für eine tolle Freundschaft daraus entstehen würde. Nach diversen Besuchen von Patrick gen. Padde, im Pott und von Micha und mir in der Pfalz, wurde es schnell zu einer Tradition am Tag der Deutschen Einheit zu fischen: Diesmal war es wieder so weit: "Potties in der Pfalz die Dritte". Freitags ging die Tour dann los. Nach
den üblichen Staus und Umwegen, landeten wir dann doch am Eisvogelweiher in Ludwigshafen. Patrick hatte von Michael den Auftrag bekommen, die seiner Meinung nach die Erfolgversprechenden Stellen, mit Cipro Phermon Boilies ein paar Tage vorzufüttern. Nach der pfälzisch freundlichen Begrüßung und dem ersten Kellerbier, bauten wir schnell die Camps auf und fütterten die Plätze erneut an. Wir hatten beschlossen die erste Nacht nicht zu fischen, sondern lieber ein wenig zu grillen und uns beim Bier schönstes Anglerlatein zu erzählen.

Am Samstag um 13 Uhr war die letzte Rute im Wasser. Das Warten begann. Wir fischten unter
einem gewissen Druck. Patrick, der mittlerweile für ein große englische Nobelköderschmiede fischt, wollte doch beweisen das seine Knödel besser fingen als Michas holländische "Wunderkugeln". Ich hingegen wollte unbedingt in diesem Jahr noch über die magische 30Pf Grenze kommen, was mir bis dato irgendwie nicht gelingen wollte. Nicht das ich klagen könnte, gefangen habe ich im Vergleich zu den Stunden am Wasser, mehr als genug nur der richtig Große fehlte.

Um 14 Uhr ging es dann los. Padde landete den ersten Karpfen einen schönen 18pf Schuppi. Eigentlich war es schlechtes Wetter für den Eisvogelweiher ( Dauerregen ), aber den Fischen war es scheinbar egal. Nach der Fotosession machten Micha und Padde noch
einige Besorgungen.

Genau in der halben Stunde wo die beiden in der Stadt waren, fingen die Fische an zu fressen. Nach ein paar Schnurbissen bekam ich einen Fallbiss, der Fisch hakte sich leider nicht. Kurz nachdem ich die Rute neu positioniert hatte, biss erneut ein Fisch. Während ich meinen Fisch drillte lief eine Rute von Michael ab, da dieser Fisch viel Schnur nahm beschloss ich ihn erstmal auszudrillen und dann meinen Fisch weiterzudrillen. Also legte ich meine Rute ins Rodpod, öffnete die Bremse und drillte Michas Fisch. Kurz darauf hörte ich, wie meine Rute vom Rodpod rutschte. Jetzt legte ich die andere Rute ab und kümmert mich um meinen Fisch. Zum Glück kamen Micha und Padde in diesem Augeblick zurück. Beide Fische konnten zu guter Letzt doch sicher gelandet werden.

Das hieß: 2 zu 1 für Cipro!
Wir legten die Ruten neu ab und fütterten etwas mehr nach, da die Fische offensichtlich gut fraßen. Es war noch nicht ganz dunkel als Michas Rute erneut ablief. Schon der Drill ließ uns einiges erhoffen. Der Fisch zog tief und kraftvoll seine Bahnen. Nach ca. 15 min lag der Fisch sicher im Kescher. Patrick indentifizierte den Karpfen als Little Scale, einer von vier Dreißigern im Pool .Michael machte seinem Namen als Großfischjäger mal wieder alle Ehre.

Das hieß: 3 zu 1 für Cipro!
Die Nacht verlief sehr ruhig, nur ein kleiner, aber wunderschöner Spiegler störte Patrick in seiner Nachtruhe.

Das hieß: Immer noch 3 zu 2 für Cipro!
Morgenstund hat Gold im Mund! Diese Bauernweisheit stimmte auch diesmal wieder. Nachdem meine Rute um ca. 5 Uhr abgelaufen war und ich meine Rute etwas quälen musste, lag dann doch mein neuer PB im Kescher. Big Scale mit 33pf! Ich war Happy!

Das hieß 4 zu 2 für Cipro!
Und 50% der Großfischpopulation hatten wir gefangen, in weniger als 24h! Da der Fisch ziemlich matt vom Drill war, sackte ich ihn kurz damit er sich erholen konnte. Während unserer Fotosession fehlte Patrick leider, da er noch einen 15pf Schuppi zu bändigen hatte.

Jetzt hieß es: 4 zu 3 für Cipro!
Abschließend würde ich sagen, dass die Fische den Köder voller Vertrauen genommen haben, da sie ihn als Nahrungsquelle akzeptiert hatten. Dank Patricks Futteraktion, hatten die Fische genug Zeit, sich
ohne gefangen zu werden, an die Köder zu gewöhnen. Ich denke das der Phermon Boilie sowohl als Instantköder hervorragend arbeitet, als auch bei einer Langzeit Kampagne sehr gute Wirkung erzielt. Die Instantwirkung kommt wahrscheinlich von dem genialen Geschmack und Geruch. Seine Langzeitwirkung erhält der Köder durch seine Zusammensetzung, die dem Karpfen genug Energie und Nährstoffe liefert, so dass er als Nahrungsquelle akzeptiert wird. Dadurch wird dieser Köder auch regelmäßig gefressen. Ein Vorteil der sich auszahlt.

Nur Dicke und CCCatch rules,
Euer Stefan
Cipro © 2005